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Unfallverhütung: Unglücksverhinderungsverzeichnis

In unserer Werkstatt gibt es keine Angestellten. Es gibt nur Freiwillige, Ehrenamtler, Gäste, Teilnehmer, tw. Honorarkräfte. Deshalb sind wir nicht nach berufsgenossenschaftlichen Standards in der Pflicht. Jedoch haben wir eine Verkehrssicherungspflicht und ein starkes Interesse an Sicherheit für die Allgemeinheit. Deshalb haben wir viele gängige Vorbeugungsmaßnahmen in der Werkstatt realisiert. Dabei hilft uns seit einer ganzen Weile das Unglücksverhinderungsverzeichnis der anstiftung bzw. Verbunds Offener Werkstätten (federführend vom TinkerTank erarbeitet).

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Was haben wir in der Werkstatt dahingehend zu bieten?

  • wir haben eine Nutzungsordnung, Beitragsordnung und eine Satzung, sowie umfangreiche Prozessdokumentationen im Mitgliederbereich
  • aktueller, selbst erarbeiteter Flucht- und Rettungsplan, an 2 Stellen aushängend
  • Fluchtwegbeschilderungen und klar erkennbare Kennzeichnungen von Stellen für Feuerlöscher und Verbandskästen
  • zwei Sanitätskästen inkl. Verbandbuch, jährlich kontrolliert und dokumentiert
  • mehrere Feuerlöscher, verschiedene Arten für verschiedene Zwecke - kontrolliert und dokumentiert
  • Augenduschen in den Werkstätten, wo gefährliche Späne oder Funkenflug entstehen
  • es gibt Reinigungsmittel und Hygienebereiche an wichtigen Stellen. Dort zu finden: Seife, Handwaschpaste, Handtücher, Papiertücher, etc.
  • Arbeitsschutzmittel: Atemmasken, FFP1 und FFP2 Masken, Schutzbrillen und Schweißerhelme, Schweißerschürze, Kapselgehörschutz, Einweg- und Mehrweghandschuhe
  • es gibt klar geregelte Vorgänge zu den Themen Zugänge, Schlösser, Schlüssel, Türen, Tore, Schränke, Spinde
  • Rauchmelder in jeder Werkstatt
  • allgemeines Rauchverbot in den gesamten Räumlichkeiten
  • Kohlenmonoxid Warner
  • unsere Leuchtmittel in der Werkstatt sind nahezu ausschließlich auf LED-Basis und für Werkstattzwecke angemessen
  • schneller Kontakt zu Vorstand und Ansprechpartnern für Hilfe ist gegeben
  • es gibt Überwachungskameras im Durchgangsbereich
  • es gibt Absaugvorrichtungen für staub- und raucherzeugende Arbeitsgeräte, wie z.B. an Lötareitsplätzen, Laserschneider, Schweißgerät, Schleifmaschinen
  • wir sind versichert: Inhaltsversicherung, Vereinshaftpflichtversicherung, Gruppenunfallversicherung
  • Gefahrenstoffe / Chemiegebinde sind in Verbrauchsmittelschränken verwahrt und in einer Verbrauchsmittelübersicht indexiert
  • alle stromführenden Geräte und Arbeitsgeräte mit großer Kraftübertragung sind attributiert, inventarisiert und werden gepflegt, außerdem für anstehende DGUV-3 Prüfungen komplett vorbereitet
  • es gibt einen gesteuerten Prozess für den Zu- und Abfluss von Verbrauchsmaterialien und Gerätschaften
  • wir haben ein Vereinsmitglied als bescheinigter Ersthelfer
  • Umweltdatensensor für Kohlenstoffdioxid, Stickoxide und Feinstaub
  • es gibt ein Monitoring für kritische Infrastruktur: Heizung, Strom, Rauchmelder, Zugangssysteme
  • passende Mülleimer in jedem Werkstattbereich, damit alles ordentlich getrennt wird
  • Beschriftungen und QR Codes für verschiedene Fragestellungen des Alltags, teilweise zweisprachig
  • wir haben ein digitales Werkstattzugangssystem namens FabAccess, um für bestimmte Maschinen zu Zugang einzuschränken
  • wir haben Sauerstoff-erzeugende Pflanzen :-)
  • unsere Werkstätten werden mehr oder weniger regelmäßig aufgeräumt und gereinigt, um sogenannte "Werkstatthaufen" zu vermeiden (Danke Jo!)
  • für neue Mitglieder im Verein gibt es eine umfangreiche Einführung in alle hier genannten Aspekte, die auch als Checkliste ausgehändigt wird.

Unsere aktuellen ToDos

  • anspruchsvolle Maschinen sind für ein Ampelsystem vorbereitet (Allgemeine Arbeitsschutzeinweisung, KurzeinweisungMaschinenführerschein)
  • bereichsspezifische Werkstatteinweisungen

Weiterhin gibt es im ganzen Gebäude Brandschutzabschnitte, Brandschutztüren, Brandmeldetaster, Sirenen, Sammelplatz